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Fliesen verlegen - Thema Drainage einfach erklärt!

Der Untergrund

Ohne den richtigen Untergrund welcher die Basis für das abschließende Arbeitsergebnis darstellt, geht nichts. Grundlegend kann man auf jedem Untergrund Fliesen verlegen, geichwohl spielen die Faktoren Optik, sowie das Vorbeugen von Schäden durch Feuchtigkeit eine große Rolle! Aber Achtung! Verschiedene Böden = Unterschiedliche Eigenschaften. Das bedeutet, dass man die jeweiligen Vorbereitungsarbeiten individuell auf den jeweiligen Untergrund abstimmen muss.

Generell gilt: Der Untergrund muss fest, tragfähig, staubfrei und trocken sein. Die Oberfläche sollte eben sein und eventuelle Risse müssen verfüllt werden

Eventuell auftretende Probleme:

Wasserstau

Durch Fehler im Abdichtungsgefälle, wie Erhöhungen im Überlappungsbereich oder Unebenheiten, kann es zu einem Wasserstau unter Fliesenbelägen kommen.

Frost und Hitze

Bei der Verlegung von Keramikböden im Außenbereich, zum Beispiel auf Balkonen oder Terrassen, sind Fliesenbeläge hohen thermischen Belastungen ausgesetzt, die zu langfristigen Schädigungen in der Belagskonstruktion führen können.

Risse in der Belagskonstruktion

Diese führen zu einer starken Belagsdurchfeuchtung, verbunden mit Fliesenablösungen, Hohllagen, Ausblühungen und Gefügestörungen.

Die Lösung: Drainagematten

Die Drainagematte DURABASE DD 80++ ist eine sehr formstabile und druckfeste, geschlossene Polypropylenfolie mit Noppenstruktur, die mit einem auflaminierten Gittergewebe ausgestattet ist. Die Noppenseite mit dem Gittergewebe, auf der die Belagskonstruktion liegt, wirkt als Drainage mit sehr hoher Wasserableitfähigkeit. Die kegelstumpfförmigen Noppen, sowie deren unterschiedliche Höhen ermöglichen eine ausreichend große Drainagekapazität auch bei großen Auflasten. Das Material ist verrottungsfrei und alterungsbeständig. Reste können mit dem normalen Hausmüll entsorgt werden.

Die Belagskonstruktionen mit DURABASE DD 80 ++ können sehr flexibel gewählt werden und bieten damit ein Höchstmaß an Anpassungsfähigkeit an das jeweilige Objekt:

  1. Verlegung unter Drainage-Estrich
  2. Verlegung im Kies-/ Splittbett
  3. Verlegung im Stelzlagern
  4. Direktverlegung

Eine Drainagematte besteht immer aus Kunststoff. In der Regel handelt es sich dabei um eine Matte mit speziellen Noppen. Diese Noppen bilden nach dem Einbau Hohlräume, in denen sich Sickerwasser sammeln kann. Von den Hohlräumen wird das Wasser danach drucklos zu einem Entwässerungspunkt hin abgeleitet.

Durch die spezielle Anordnung der unterschiedlich hohen Noppen von 6 und 8 mm Höhe wird einer auf Dauer ausreichend großer Drainagefreiraum auch bei großen Auflasten sichergestellt. Der Freiraum zwischen Noppenbahn und Gittergewebe ermöglicht auch eine schnelle Durchtrocknung der Belagskonstruktion. Des Weiteren wird die Abdichtung vor thermischer und mechanischer Belastung weitgehend geschützt.

Ohne eine Drainagematte könnte sich Wasser sehr lange in verschiedenen Bereichen halten und würde dort unter Umständen Schäden anrichten.

Funktion DrainagematteFunktion Drainagematte DURABASE DD80++

Verwendung von Drainagematten

Drainagematten kommen bei Verlegungen im Außenbereich zum Einsatz, vor allem dort, wo es um versiegelte Oberflächen geht. DURABASE DD 80++ ist besonders dazu geeignet, in der Kombination mit Fliesen, Platten, Natur- und Betonsteinplatten große Flächendrainagen zu realisieren, wie sie zum Beispiel auf Balkonen, Terrassen, Gehwegen, Schwimmbadumgängen usw. erforderlich sind.

Wichtigste Einsatzgebiete sind deshalb:

  1. Terrassen
  2. Balkone
  3. Besonders gepflasterte Einfahrten
  4. Alle Außenbereiche, die mit versiegelten (das heißt nicht sickerfähigen) Belägen ausgerüstet sind

Besonders wichtig ist die Verlegung von Drainagematten unter Natursteinplatten. Natursteinplatten, die in einer Splittschicht verlegt werden, können unterhalb der Splittschicht ebenfalls eine Drainagematte erhalten.

Verlegen DrainageVerlegung bei Natursteinen

Will man Drainagematten unter Fliesen legen werden die Drainagematten zwischen den Untergrund und den Fliesenbelag verklebt. Auf den Matten können Fliesen problemlos verlegt werden. Drainagematten ersetzen hier allerdings nicht die Untergrundabdichtung. Der Verlegeuntergrund, auf dem die Matten zu liegen kommen, muss zusätzlich separat abgedichtet werden. Hier kann dir unser Blogbeitrag "Fliesen verlegen - Thema Abdichtung einfach erklärt" gut weiterhelfen. Zusätzlich muss er auch ein ausreichendes Gefälle aufweisen, damit das in den Matten gesammelte Wasser auch schnell abfließen kann.

Funktion als Entkopplungsmatte

Ein weiterer wichtiger Nutzen – neben der Wasserableitung – ist, dass Drainagematten immer gleichzeitig als Entkopplungsmatten fungieren. Sie entkoppeln den Fliesenbelag wirksam vom Untergrund und helfen so, Spannungsrisse und Bewegungen des Fliesenbelags mit späteren Rissen im Fugenmörtel zu verhindern.

Drainage oder Entwässerung?

Grundsätzlich entscheidend für den Einsatz einer Drainage ist zunächst einmal der Belag der Terrasse. Da gibt es zwei große Unterschiede:

  1. wasserdurchlässigen Belag (etwa sickerfähiges Pflaster oder ähnliches)
  2. wasserundurchlässigen Beton (etwa verlegte Naturstein-Fliesen oder nicht sickerfähiges Pflaster im Betonbett)

Bei einem wasserdurchlässigem Belag versickert Oberflächenwasser durch den Belag in den Unterbau. Von dort sollte es auch möglichst schnell im Boden versickern. Staut sich Wasser im Unterbau, kann das durch Frosteinwirkung und durch den ständigen Wasserstand zu Schäden am Unterbau führen.Ausschlaggebend für eine möglicherweise notwendige Entwässerung des Unterbaus durch Drainagen ist hier die Bodenbeschaffenheit. Schwere oder bindige Böden (etwa sehr lehmige Bodenarten) lassen Wasser nur langsam versickern. In diesem Fall muss für eine zusätzliche Ableitung des Wassers gesorgt werden.

Bei einem wasserundurchlässigem Belag sollte nicht nur die Oberfläche entwässert werden (bei Einfahrten ist so etwas vielerorts sogar verpflichtend), sondern möglichst auch der Unterbau.Dadurch werden Schäden am Unterbau durch eindringendes Wasser verhindert. Wasser kann beispielsweise über längere Zeiträume hinweg durch Fliesenfugen einsickern.Werden Drainagematten unterhalb des Belags eingebaut, kann eindringendes Wasser relativ schnell abgeleitet werden. Zusätzlich wird der Belag (zum Beispiel Fliesen) auch wirksam vom Untergrund entkoppelt. Das hilft zusätzlich, Spannungsrisse zu vermeiden.

Besonders empfehlenswert ist der Einsatz von Drainagematten unter Natursteinbelägen. Es gibt sie auch für lose verlegte Beläge. In diesen Bereichen ersetzen sie dann auch eventuelle Stelzlager.

Verlegeanleitung

  1. Der fachgerecht vorbereitete Untergrund muss tragfähig, eben und frei von Bestandteilen sein, die die Bauwerksabdichtung beschädigen könnten. Eventuelle Ausgleichsmaßnahmen zur Erzielung eines ausreichenden Gefälles müssen vor Verlegung von DURABASE DD 80++ erfolgen und unterhalb der Bauwerksabdichtung angeordnet sein.
  2. Die auf Maß gebrachten Bahnen lose mit dem Gittergewebe nach oben auf der Bauwerksabdichtung auslegen. Die Verlegung kann auf Grund der speziellen Noppenstruktur von DURABASE DD 80 ++ richtungslos erfolgen.
  3. Matten untereinander auf Stoß schubfest mit dem selbstklebenden Gittergewebeband DURABASE WB verkleben.
  4. Bei Bedarf Wandanschlüsse mit DURABASE WP ++ Dichtband eindichten. Hierbei wird das Dichtband mit Flexmörtel teilweise auf DURABASE DD 80 ++ sowie auf die angrenzenden Wandfläche aufgeklebt. Bei den meisten Untergründen kann ein hydraulisch abbindender Flexmörtel oder schnell abbindender Flexkleber entsprechend DIN EN 12004 / C2 eingesetzt werden. Innen- und Außenecken sind mit den entsprechenden Eckstücken DURABASE Flex auszubilden.
  5. Anschließend die gewählte Belagskonstruktion unter Berücksichtigung der jeweiligen spezifischen Vorgaben und nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik auf zu bringen.

Hinweise:

Generell sind die allgemein anerkannten Regeln der Technik zu beachten!

Für alle Produkte/ Materialien gilt: Die Verwendbarkeit hinsichtlich mechanischer und chemischer Belastungen muss im Einzelfall vor Verlegung der Matte sorgfältig geprüft werden. Material vor längerer Sonneneinstrahlung schützen.

Falls doch noch Fragen auftauchen sollten, kannst du uns gerne kontaktieren.

Viel Erfolg beim Fliesenlegen wünscht

Das Team von Alles zum Fliesen

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